Kleidung macht Gothic
Die Gothic Kultur ist sehr ästhetisch und künstlerisch orientiert, die Gothic Kleidung spielt daher für viele eine große Rolle. Die prägende Farbe ist Schwarz. Schwarz steht für das Dunkle, das Geheimnisvolle, für vielfach tabuisierte Trauer und Tod. Akzente bilden oft Blut- oder Dunkelrot und dunkle Lila- und Blautöne.
Die Kleidung dient nicht nur dem Schönheitsempfinden, sondern auch der Abgrenzung und der nach außen hin dargestellten Zugehörigkeit zu einer Kultur. Die Gothic Kleidung allein ist jedoch nicht ausschlaggebend. Menschen, die sich nur aufgrund ihrer Kleidung der Gothicszene zugehörig fühlen und die Lebenseinstellung nicht teilen, werden von vielen negativ wahrgenommen.
Zu eher romantischer Gothic Kleidung zählen lange, wallende Kleider, Korsetts, Korsagen und Röcke. Ein gern verwendeter Stoff ist Samt. Die Herren tragen oftmals Frack und Zylinder oder schlichte, schwarze Hemden und Blazer.
Andere Gothic Kleidung weist noch Verbindungen zur Punk-Szene auf, kurze Röcke zu schweren Stiefeln und zerrissene Strumpfhosen sind Beispiele für diesen Stil.
Im Cyber Gothic ist die Kleidung eher futuristisch, Neonfarben, Lack und Leder werden mit Accessoires wie Gasmasken oder Schweißerbrillen kombiniert, die prägende Farbe bleibt schwarz.
Als Gothic Lolita bezeichnet sich ein Kleidungsstil, der aus Japan kommt. Die Kleider und Röcke sind puppenhaft und niedlich, für Gothic Kleidung werden bevorzugt schwarze Stoffe und gothictypische Accessoires wir Totenköpfe oder Fledermäuse verwendet.
Das Makeup ist meist sehr blass mit schwarz betonten Augen, im romantischen Stil werden auch gern Schnörkel und Ornamente um die Augen herum verwendet. Die Frisuren reichen von teilrasierten Haaren (auch bei Frauen) bis zu Irokesenschnitten oder kunstvollen Flechtfrisuren.
Hinterlasse eine Antwort
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.